Die Hexenprozesse

16. Mai 2018, 19:00 Uhr, Haus der kirchlichen Dienste (Eintritt frei, Anmeldung bitte bis zum 9. Mai 2018 über die VHS - Kurs-Nr. 17-16450)
Hartmut Hegeler (kreiskirchlicher Pfarrer i.R. aus Unna):

Die Hexenprozesse - "man solle verbrenen sy to aschen"

Kaum ein historisches Thema bewegt die Menschen heute so wie die Verfolgung der Hexen. Es ist eines der dunkelsten Kapitel aus der Geschichte des christlichen Abendlandes.
Die moderne historische Forschung hat viele neue Entdeckungen gemacht. In dieser Multimedia-Veranstaltung erläutert Hartmut Hegeler, kreiskirchlicher Pfarrer i. R. aus Unna, die Umstände der Hexenprozesse: wer, wann, wie, wo, warum?
Wie in vielen anderen Städten wurden auch in Herford angebliche Hexen verfolgt und getötet. Auf eine Anzeige bei der Stadt oder Kirche folgte die Untersuchung, ob es sich tatsächlich um Hexen oder Zauberer handelte. Viele Angeklagte flüchteten aus der Stadt, denn nach der Verleumdung folgte meistens der Gang zum Scheiterhaufen.
In der Nähe der Radewiger Brücke, im Mühlenkolk der Aa, wurde die „Wasserprobe“ an den angeblichen „Zauberschen“ vollzogen. Im Spätsommer 1627 kam es in Herford zum Höhepunkt der Hexenjagd. Alte Prozessakten und Protokolle bieten Einblicke mit Namen dieser teuflischen Zeit: „Die Herren Bürgermeister und Schöffen der Stadt Herford haben vergangenen 1627 Jahrs über dreißig Weiber der Zauberei bezichtigt und beschuldigt.“

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