Vom Katharinen-Hospital zum Frauenstift Herford

in Kooperation mit der VHS Herford

Christoph Laue (Herford):Vom Katharinen-Hospital zum Frauenstift Herford. Eine geistliche und wohltätige Einrichtung, die fast 700 Jahre bestand

Am Donnerstag 20.04.2023
19:00 Uhr, Markthalle Herford Vortragsraum
Rathausplatz 2, 32052 Herford
(Zugang über die Tourist-Information Herford)

Eintritt frei, eine Spende wird erbeten
 

Schon vor 1268 wurde auf der Freiheit südlich der Münsterkirche auf dem sogenannten Neuwerk (Novum operis) die Katharinenkapelle, verbunden mit einem Hospital für sechs ältere, notleidendende Frauen als Benefizium gegründet. Die Fürstabtei Herford unterstützte und verwaltete diese mit zahlreichen Einnahmen und Pfründen ausgestattete Armenanstalt, gelegen an der späteren Elisabethstraße, jahrhundertelang. Mit der Säkularisierung ging sie auf die Stadt über, die ihre finanzielle Unordnung wieder behob und sie bis in die 1930er Jahre als Frauenstift für arme Frauen weiter betrieb. Ihre Geschichte endete erst mit der Zerstörung des Gebäudes im Zeiten Weltkrieg. Sie ist ein Bespiel für uralte Kontinuitäten im „Sancta Herfordia“.