Matthias Wemhoff stellt in Herford sein neues Buch vor
Lesung mit Signierstunde am Donnerstag, 7. November, 19 Uhr
Herford. Der Archäologe, Museumsleiter und TV-Moderator Matthias Wemhoff kommt am Donnerstag, 7. November, nach Herford. Auf Einladung des Geschichtsvereins und des Kommunalarchivs stellt er ab 19 Uhr in der Aula der Volkshochschule sein neues Buch vor, das er gemeinsam mit der TV-Journalistin Gisela Graichen verfasst hat und das erst wenige Tage vorher an den Buchhandel ausgeliefert wird. Titel: „Gründerzeit 1200 – Wie das Mittelalter unsere Städte erfand“.
Die Neuerscheinung, in der auch Herforder Funde und Befunde verarbeitet werden. verspricht auf der Basis jüngster archäologischer Erkenntnisse ein neues Bild der Zeit der Städtegründungen. „Wie ein Orkan fegte die neue, die moderne Zeit durch die Welt des Mittelalters“, heißt es in der Ankündigung.
„In den Zentren entwickelte sich ein nie dagewesener Erfindergeist. Mit dem massiven Städteboom begann eine Epoche von beispielloser Kühnheit und Kreativität. Eine Zeit, der wir geniale Alltagserfindungen wie Brille, Kompass und Uhrwerk verdanken und atemberaubende Bauwerke wie die gotischen Kathedralen.“
Wemhoff und Graichen spannen den Bogen „von den ersten Rathäusern bis zur heimlichen Supermacht der Hanse, von der Erfindung des Umweltschutzes und des Stadtmanagements bis zu den Umwälzungen in Bildung und Medizin. Vor allem aber erzählen sie ganz nah von den Menschen, die einst das neue »Zeitalter der Städte« begründeten.“
Der Eintritt für den Vortrag mit Signierstunde ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstalter empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.
Ein Büchertisch ist aufgebaut.
