Führung durch das Widukind-Museum und die Stiftskirche St. Dionysius, Enger

am: 19.03.2026, um 19:00 Uhr

Treffpunkt: Eingang des Widukind-Museums, Kirchplatz 10, 32130 Enger (eigene Anreise)

FOTO: WIDUKINDMUSEUM ENGER, HARALD WURM

Der Wechsel des Stifts St. Dionysius nach Herford im Jahr 1414 war nicht nur für Enger mit Folgen verbunden: der Verlust des einen ist der Gewinn des anderen. So ist die Geschichte des Stiftes, der Stiftskirche und des Stiftsschatzes sowohl Teil der Engeraner als auch der Herforder Geschichte. Auch Widukind selbst gehört zu beiden!

Eine historische Überlieferung versichert, dass der große Sachsenherzog Widukind seine letzte Ruhestätte in der Stiftskirche St. Dionysius in Enger gefunden habe. Mit den Ausgrabungen in der Stiftskirche unter der Ägide Uwe Lobbedeys in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts und der Auffindung der Gebeine dreier Individuen an zentraler Position im Kirchenboden stellte sich abermals die zentrale, bislang nicht eindeutig beantwortete Frage: liegt er dort, oder liegt er dort nicht? Unabhängig von der Antwort ist man dem Sachsenherzog in der Stiftskirche zu Enger, an der Grabtumba mit der ältesten bildlichen Darstellung seiner Person, so nah wie sonst wohl nirgendwo.

Die TeilnehmerInnen erwartet eine Führung durch das Museum und die Stiftskirche mit der Gelegenheit zu einem sich anschließenden Austausch und Gespräch.

Damit die Gruppe bei der Führung nicht zu groß wird, gibt es zwei Führungen. Eine wird geleitet von Dr. Olaf Heinemann, seit 2024 Leiter des Widukind-Museums und die andere von Matthias Rasche, langjähriger freier Mitarbeiter des Museums.

Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.
Eine Anmeldung bis zum 11.03. 2026 unter nina.pape@herford.de ist erforderlich!