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Rallye durch die Radewig

Auf dem Gänsemarkt steht der Gänsebrunnen, er erzählt von dem Handel, der hier seit Jahrhunderten stattfand und natürlich wurden hier auch Gänse verkauft.
Hier in der Radewig kamen schon vor mehr als 1200 Jahren die Fernhändler vorbei und machten oft Rast. Über die Furten der Werre und Aa zogen sie dann weiter bis in andere ferne Städte und Länder.

1. Frage: Wie viele Gänse sind am Brunnen abgebildet? .......................

Wenn du dir die Häusergiebel ansiehst, so kannst du ein Glockenspiel am Haus Nr.4 erkennen. Die Anzahl der Gänse vom Brunnen nimm mal zwei, so erhältst du die Anzahl der Glocken.

2. Frage: Wie viele Glocken hat das Spiel? .....................

3. Frage: Wie oft ist das Glockenspiel am Tag zu hören? .........................

In der Steinstraße Nr. 17 steht ein schöne sehr altes Fachwerkhaus, erbauen ließ es 1639 Carl Hurrelbrink. Im Torbogen findest du das alte Zunft-/ Handwerksymbol, dass uns Auskunft über den Beruf des Carl Hurrelbrink gibt.

4. Frage: Welchen Beruf übte der Erbauer aus? ...................................

Du musst jetzt Richtung Kirche gehen, dort siehst du „den Mann mit den vielen Gesichtern“. Auf dem Boden in der Nähe des Denkmals findest du eine Platte, die dir etwas über diesen Mann erzählt.

5. Frage: Wie heißt der Mann mit den vielen Gesichtern? .......................................................................

6. Frage: Von wann bis wann lebte er? ........................................

7. Frage: Wie alt wurde er? .................... Jahre alt.

Wende dich nun der Kirche zu.
Es ist die Jakobikirche, im Mittelalter war sie eine Pilgerkirche.
Die Jakobspilger auf ihrem weiten Weg nach Santiago de Compostela in Spanien, zum Grab des Heiligen Jakobus konnten hier Rast machen und beten. In Herford gab es mehrere Pilgerherbergen für diese Wanderer.
An seinem Strebepfeiler der Kirche, der vor dir zu sehen ist, ist ein Zeichen aus dem Meer zu erkennen. Die Jakobspilger trugen dieses Zeichen als Erkennungszeichen am Hut, an der Tasche und manchmal am Pilgerstab.

8. Frage: Welches Zeichen ist es? ..................................................

Wenn du dich nun umdrehst siehst du ein großes Wandbild vor dir.
Gehe darauf zu und schaue es dir einmal genauer an.

Das Wandbild zeigt eine Szene am Deichtor aus dem Jahr 1745, als der große Philosoph und Denker Voltaire in Herford Rast machte. Ihn erkennst du als dritte Person von links mit den weißen Kniestrümpfen. Die Gänsemagd ist rechts im Bild zu sehen.

Schüler des Friedrichs Gymnasiums haben das Bild gemalt.

9. Frage: In welchem Jahr haben die Schüler das Bild gemalt? .........................

Folge nun der ausgestreckten Hand unseres Helden - Anton Fürstenau.
Gehe in die linke Seitenstraße hinein, es ist die Mühlengasse.

Hier steht rechts noch ein Rest der alten Stadtmauer, die im Mittelalter die ganze Stadt umrundete und vor Feinden schützte.

Sie war 6-10 Meter hoch hatte 5 Stadttore und mehrere Türme.

10. Aufgabe: Schreite (gehe) die Mauer ab und zähle deine Schritte! ......................... Schritte

Gehe nun zurück und die Radewiger Str. und laufe in Richtung Innenstadt, bis du zur Brücke kommst. Der Fluss ist die Grenze des Stadtteils Radewig und der Altstadt.

11. Frage: Wie heißt der Fluss? .......................................

Hier stand jahrhunderte lang die Radewiger Mühle, heute ist sie zu einem Wohnhaus umgebaut. Aber das Wehr ist noch erhalten und du kannst das Wasser rauschen hören.

Vielleicht erzählt es von den Hexen, die hier vor 370 Jahren die Wasserprobe im Fluss, im Hexenkolk, über sich ergehen lassen mussten. Sie wurden an Händen und Füßen gefesselt und ins Wasser geworfen. Wer schnell wieder auftauchte, musste wohl hexen können! Auf diese Probe folgten weitere Folterungen und der Prozess. Meist wurden die angeblichen Hexen zum Tode durch Verbrennen auf dem Scheiterhaufen verurteilt.